UROLOGIE MANN

→    Urologische Vorsorge

→    Erweiterte Krebsvorsorge

→    Prostataerkrankungen

→    Tumorerkrankungen

→    Erektionsstörung / Andrologie

→    Kinderwunsch

→    Entzündliche Erkrankungen

→    Steinerkrankungen

 


 

Urologische Vorsorge

Vorsorgeprogramme der gesetzlichen Krankenkassen

Ab einem Alter von 45:

  • jährliche Früherkennungsuntersuchung von Krebserkrankungen der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane (Mann)
  • gezielte Befragung
  • Tastuntersuchung der Prostata sowie von Hoden, Penis und Leistenlymphknoten

Ab einem Alter von 50 (Mann und Frau):

  • Beratung über Ziel und Zweck der Darmkrebs-Früherkennungsprogramme
  • jährlicher Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl

Ab einem Alter von 55 (Mann und Frau)

  • Dickdarmspiegelung (Coloskopie), Wiederholung nach 10 Jahren

Ultraschalluntersuchungen sind nicht Bestandteil der gesetzlichen Vorsorge

Erweiterte Krebsvorsorge

PSA-Bestimmung im Blut

  • Risikomarker zur Früherkennung des Prostatakrebses
  • (insbesondere für Patienten mit einem erhöhten Risiko)

Ultraschall-Untersuchungen

  • Ultraschall der Nieren und der Blase (Diagnostik von Tumoren, Harnsteinen oder anderen Nieren- und Blasenkrankheiten)

Transrektaler Ultraschall der Prostata (vom Enddarm aus)

  • Exakte Größenbestimmung und genaue Beurteilung der Prostatabeschaffenheit

Bestimmung des Blasentumormarkers NMP-22 im Urin

  • Risikomarker zur Früherkennung von Tumoren der Blase und der ableitenden Harnwege
  • Ergänzende Diagnostik zur Abklärung von Blut im Urin, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Risiko (Raucher, familiäre Belastung, Risikoberufe)

Früherkennung Darmkrebs, CEA

  • Risikomarker zur Früherkennung von Darmkrebs

Prostataerkrankungen

Eine Prostataerkrankung kann man oft an typischen Zeichen erkennen. Nutzen Sie den IPSS Fragebogen als Selbstcheck und sprechen Sie uns an.

Der IPSS Fragebogen ist ein validierter Fragebogen für Symptome und Ausprägung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH).

Tumorerkrankungen

Urologische Tumore sind relativ häufig, so ist das Prostatakarzinom der häufigste bösartige Tumor des Mannes, der Hodentumor der häufigste bösartige Tumor des jungen Mannes. Das Blasenkarzinom ist europaweit bei Männern der vierthäufigste Tumor und bei Frauen der neunthäufigste. Weitere urologische Tumore sind Nierentumore und das Peniskarzinom.

Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Tumore frühererkannt werden.

Hierbei spielt die Sonographie, insbesondere zur Beurteilung der Nieren, eine wichtige Rolle. Die Prostata kann durch die transrektale Sonographie (Ultraschalluntersuchung über den Enddarm) genauer beurteilt werden.

Zur Beurteilung der Harnblase verfügen wir über die Möglichkeit der Videoendoskopie (Blasenspiegelung über ein Kamerasystem).Vor allem bei möglichen Alarmzeichen (z.B. blutigem Urin oder Auffälligkeiten im Ultraschall) können Veränderungen der Blase frühzeitig erkannt und abgeklärt werden.

Erektionsstörung/ Andrologie

Erektionsstörungen können heutzutage meistens erfolgreich behandelt werden. Nicht selten stellen sie jedoch Symptom einer anderen Grunderkrankung wie Bluthochdruck, Herz- und Gefäßerkrankung, Diabetes mellitus oder übermäßigen Nikotinkonsums dar.

Eine allgemeine urologische Untersuchung sollte einer Behandlung der Erektionsstörung vorausgehen. Durch Spezialuntersuchungen, wie der Hormonanalyse oder der Farbdopplersonographie der Schwellkörper können die verschiedenen Ursachen voneinander abgegrenzt werden.

Der IIEF- Fragebogen (International Index for Erectile Function) ist ein validierter Fragebogen zur Beurteilung der Erektionsstörung.

Der AMS-Fragebogen (Aging Male Symptom) ist ein Fragebogen, der Hinweise auf einen möglichen Testosteronmangel liefert. Mithilfe des Fragebogens können Sie Ihre Symptome dem Befinden einer Vergleichsgruppe über 40-jähriger gegenüberstellen.

Kinderwunsch

Kommt es in einer Partnerschaft trotz regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb eines Jahres zu keiner Schwangerschaft, spricht man von einem unerfüllten Kinderwunsch. Ca. 15 Prozent aller Paare suchen aufgrunddessen medizinische Beratung auf. Bei rund der Hälfte dieser Paare findet sich beim Mann ein Unfruchtbarkeitsfaktor.

Die Kinderwunsch-Abklärung, die wir in unserer Praxis durchführen, beinhaltet eine gründliche urologisch/andrologische Untersuchung, eine Hormonanalyse und ein Spermiogramm (Ejakulatanalyse).

Entzündliche Erkrankungen

Entzündungen der Harnwege betreffen bei Mann und Frau die Nieren und Blase. Zusätzlich kann es beim Mann zu Infektionen der Prostata und der Hoden/ Nebenhoden kommen.

Außerdem spielen sexuell übertragbare Krankheiten zunehmend eine Rolle.

Im praxiseigenen Mikrobiologielabor ist es möglich, Infektionen des Urogenitaltraktes zügig zu diagnostizierten, um sie, sofernerforderlich, schnell einer testgerechten antibiotischen Therapie zuzuführen.

Steinerkrankungen

Nierensteine sind in Industrieländern eine häufige Erkrankung. In Deutschland sind ungefähr 5 Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens von einem Harnsteinleiden betroffen. Harnsteine können sich im akuten Stadium durch Rücken- und Flankenschmerzen oder Koliken bemerkbar machen.Schmerzhafte Nierenkoliken treten besonders dann auf, wenn ein abgehender Nierenstein auf seinem Weg durch den Harnleiter diesen blockiert und es zu einem Harnaufstau kommt.

Nierensteine können auch als ruhende Kelchsteine in der Niere verweilen, ohne Beschwerden zu verursachen. Sie werden in der Regel zufällig durch Ultraschall oder durch Blutbeimengung im Urin entdeckt.

GEMEINSCHAFTSPRAXIS UROLOGIE FROHNAU

Dr. med. Friedhelm Blömers - Facharzt für Urologie
Dr. med. Jan Gelhaus - Facharzt für Urologie

Sprechzeiten
Montag, Dienstag 8.00 - 13.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 8.00 Uhr - 12.00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr

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